Aktuelle Projekte der Stiftung

Das Gebiet der Stiftung befindet sich im Natura-2000 Gebiet „Allgäuer Hochalpen“. Diese einmalige artenreiche Alpenregion, gehört zu den nördlichen Kalkalpen.

Besonders hervorstechend sind neben den markanten Felsköpfen die wunderschönen Allgäuer Blumenberge, wie zum Beispiel der Einödsberg. Viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind in den Allgäuer Hochalpen beheimatet. Hierzu gehören beispielsweise Rauhfußhühnerarten, wie Auer- und Birkwild, aber auch Steinadler, Bartgeier oder Steinbock lassen sich regelmäßig beobachten.

Besonders hervorstechend sind neben den markanten Felsköpfen die wunderschönen Allgäuer Blumenberge, wie zum Beispiel der Einödsberg. Viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind in den Allgäuer Hochalpen beheimatet. Hierzu gehören beispielsweise Rauhfußhühnerarten, wie Auer- und Birkwild, aber auch Steinadler, Bartgeier oder Steinbock lassen sich regelmäßig beobachten.

Restaurierung der Alpgebäude

Mit großen Anstrengungen verfolgt der Stifter Manfred Kurrle die Weiterentwicklung und behutsame Restaurierung der Alpgebäude. Durch neue Gesetze und Verordnungen ist insbesondere die Käseherstellung in seiner traditionellen Weise nur noch eingeschränkt möglich. Um die Tradition der Alpwirtschaft zu erhalten und gleichzeitig die teilweise denkmalgeschützten Gebäude zukunftssicher zu gestalten, werden diese vom Stifter persönlich und der Stiftung weiterhin schrittweise saniert und ausgebaut.

Renaturierung Einödsberg

Spätestens seit 1930 wurde der Einödsberg intensiv mit mindestens 2000 Bergschafen beschlagen. Dies hat das empfindliche biologische Gleichgewicht der ehemals einmaligen Wiesenlandschaft massiv gestört.

Nach Gründung der Manfred Kurrle Naturschutzstiftung Allgäuer Hochalpen wurde unter Leitung des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe und der Botanischen Arbeitsgemeinschaft der Alpen (AVEGA) eine sechsjährige Studie zur zoologischen Situation durchgeführt. Dadurch sollte die Möglichkeit einer naturverträglichen Beweidung ermöglicht werden. Eine Folgestudie soll erfolgen, um die langfristigen Folgen erkennen zu können.

Weitere Informationen

Regionale und naturverträgliche Lebensmittel

Ganz im Sinne des Stiftungszwecks engagiert sich die Stiftung natürliche, regional stimmige und naturverträgliche Lebensmittel aus dem Gebiet zu gewinnen. Traditionell bezieht sich dies auf die verpachteten Alpen. Die Produktion von Milch, Butter und Käse stehen hier seit Jahrhunderten im Fokus.

Mit dem „Abfallprodukt“ Molke aus der Käseproduktion werden wie zu Uhrzeiten eine auf den Bestand an Milchkühen ausgerichteten Bestand an Schweinen in natürlicher und dem Tierwohl verpflichteten Art und Weise gefüttert. Ebenso spielt die Jagd eine gewisse Rolle. Seit wenigen Jahren, auf Druck von Herrn Kurrle, wird diese Produktepalette durch Gebirgsblütenhonig und Enzianschnaps erweitert.

Enzian

Bereits in den frühen siebziger Jahren hat Heino den blauen Enzian weit über die Alpenregion hinaus bekannt gemacht. Viele Enzianflaschen ziert auch die blaue Enzianblüte. Es ist aber sowohl eine Mär, dass der Enzianschnaps vom blauen Enzian gewonnen wird, als auch aus seinen Blüten gebrannt wird. Beides ist falsch. Der „Rohstoff“ für den durchaus gewöhnungsbedürftigen, aber bei vielen Malaisen offensichtlich hilfreichen Schnaps ist die Wurzel des gelben Enzians.

Beide Arten stehen unter Naturschutz. Trotzdem darf die Wurzel des gelben Enzians sehr kontrolliert und mit den entsprechenden Schürfrechten gestochen werden. Wenige haben diese Rechte und alle, insbesondere wir gehen mit Bedacht vor.  Auf Nachhaltigkeit bedacht, grub 2019 erstmals ein „Stechtrupp“ mit speziellen Enzian-Pickeln, die ein Schmied aus Burgberg nach historischem Vorbild fertigte, einzelnes Wurzelwerk händisch aus. Wir sind gespannt, wie der erste Schluck nach circa dreijähriger Lagerzeit schmecken wird.

Allgäuer Gebirgsblütenhonig

Auf Deutschlands höchstgelegenen Bienenständen unterhalb des Hauptkamms der Allgäuer Alpen entsteht ein Naturprodukt von feinster Qualität.

Das Gebiet der Naturschutzstiftung Allgäuer Hochalpen bietet den Bienenvölkern eine besondere Vielfalt an Wildblüten und Wäldern. Die Bienen sammeln herzhaften Allgäuer Gebirgsblütenhonig in einer intakten Natur und bestäuben die heimische Flora. Der hochwertige Honig aus unserer Allgäuer Hochgebirgs-landschaft schmeckt kräftig aromatisch.

Die Züchtung von Bienen in der Nähe der Breitengehren Alpe und das Ernten von Honig im Stiftungsgebiet, hat uns dazu veranlasst auf dem Weg zur Peter’s Alpe einen Bienenlehrpfad einzurichten und Tafeln des Deutschen Imkerbundes e.V. aufzustellen.

Unterstützen Sie die Natur und erhalten Sie Ihre Heimat für sich und Ihre Familie.

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