Die Allgäuer Hochalpen

Majestätische Gipfel, schroffe Felswände: Eindrucksvoll ragen die Allgäuer Hochalpen am südlichsten Zipfel Deutschlands in den Himmel.

Manchmal mindert ein lieblich klingender Bergname die Schroffheit des Gebirges. So heißt einer der beliebtesten Gipfel des Allgäuer Hauptkamms ”Mädelegabel”. Das höchst gelegene Gipfelkreuz (jedoch schon auf Tiroler Seite) steht auf 2656 Metern und ziert den Großen Krottenkopf.

Die Allgäuer Hochalpen

Majestätische Gipfel, schroffe Felswände: Eindrucksvoll ragen die Allgäuer Hochalpen am südlichsten Zipfel Deutschlands in den Himmel.

Manchmal mindert ein lieblich klingender Bergname die Schroffheit des Gebirges. So heißt einer der beliebtesten Gipfel des Allgäuer Hauptkamms ”Mädelegabel”. Das höchst gelegene Gipfelkreuz (jedoch schon auf Tiroler Seite) steht auf 2656 Metern und ziert den Großen Krottenkopf.

Alpen

In enger Zusammenarbeit mit dem bayerischen „Landesamt für Denkmalpflege“ wurden mittlerweile alle Alp Gebäude im Gebiet der Stiftung Allgäuer Hochalpen behutsam restauriert und einer ausgewogenen alpwirtschaftlichen und touristischen Nutzung zugeführt.

Breitengehren Alpe

Die Breitengehren Alpe liegt im Rappenalptal direkt oberhalb des Rappenalpbaches. ca. 2 km südwestlich der Buchrainer Alpe. Das Erscheinungsbild dieser Sennhütte ist im Oberallgäu einzigartig. Sie ähnelt in Ihrer Bauweise den Walser Sennhütten, rechts und links Stall dazwischen Sennküche und Wohnbereich.

In der Sennküche wird noch bis heute Allgäuer Bergkäse gemacht, der zum Versuchen und Verweilen in und um das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 17. Jahrhundert einlädt. Seit dem Jahr 2013 komplettieren der Neubau einer Sennküche und eines Schweinestalls das Bewirtschaftungsareal der Alpe. Von Ende Mai bis Anfang Oktober wird die Alpe von unseren Pächtern Lisa und Otto Schall bewirtschaftet. In der privaten Stube der Breitengehren Alpe zeugen die eingeschnitzten Hirtennamen an Balken und Türen von der jahrhundertealten Geschichte des Hauses. Mit etwas Glück und vorausgesetzt die Pächter haben Zeit, dürfen Sie vielleicht einen Blick darauf werfen.

Wegbeschreibung

Buchrainer Alpe

Die Buchrainer Alpe liegt malerisch am Eingang des Rappenalptales. Die denkmalgeschützte Sennalpe aus dem 17. Jahrhundert wurde von Prinzregent Luitpold im Jahre 1889 erworben und war Teil seines umfangreichen Jagdreviers. Sie wird von Ende Mai bis Anfang Oktober von unseren Pächtern Christine und Andreas Gentner bewirtschaftet. Brotzeiten und Getränke laden zum Verweilen vor der malerischen Kulisse der Mädelegabel ein. Ein idealer Ausflugsort für die ganze Familie zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Oder als Jausenstation für viele, die noch weiter in die Allgäuer Bergwelt eintauchen wollen. Noch heute steht Christine Gentner vor einem Kupferkessel, der Erinnerungen an den Kessel des Druiden Miraculix weckt. Hier entsteht jedoch kein Zaubertrank, sondern leckerer Bergkäse.
Weitere Informationen

Wegbeschreibung

Hintere Einödsberg Alpe

Die Hintere Einödsberg Alpe liegt in einem idyllischen Hochtal am Einödsberg auf ca. 1800 m Höhe. Bereits 1848 standen hier nach Stützle 3 Sennhütten. Für den anstrengenden Fußmarsch wird man mit einer urtümlichen Atmosphäre und einer gigantischen Aussicht belohnt. Eine Wanderroute führt direkt an der Alpe vorbei hinauf zur Trettachspitze und zum Waltenberger Haus.

Wegbeschreibung

Peter´s Alpe

Die Alpe wurde im 17. Jahrhundert erbaut, aber erstmals 1832 als eigenständige Alpe erwähnt. Sie liegt unterhalb des Heubaumes (=Hahnbaums) an der Nordwestseite des Linkerkopfs. Auf dem Peters-Aelbele wie Johann Nep. Stützle in seinem 1848 geschriebenen Büchlein festhält, konnten von „24 Kühe 24 Zentner Käse und 8 Zentner Butter gewonnen werden“. Später ist die Alpe nur noch als Galtalpe beschlagen worden. In den vergangenen Jahren wurde sie schrittweise renoviert. Ihre einzigartige Lage mit grandioser Aussicht lädt viele Wanderer zum Verweilen ein. Derzeit wird die Alpe wieder, wie zu Urzeiten, zu einer Sennalpe. Ab 2021 gibt es vielleicht schon wieder Käse von hier.

Wegbeschreibung

Vordere Einödsberg Alpe

Die Vordere Einödsberg Alpe liegt etwas weiter oben am Einödsberg und wie Stützle schreibt, ist sie mit „einer erhebenden Aussicht und Fernsicht gesegnet”. Bevor die Alpe in die Stiftung kam, war sie weitestgehend verfallen und wurde mit großem Aufwand saniert.

Wegbeschreibung

Gebäude

Jagdhaus in Oberstdorf

Das 1856 vom späteren Prinzregenten Luitpold erbaute Königliche Jagdhaus war der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Streifzüge durch die Allgäuer Hochalpen. Waren Luitpolds Jagd-Ausflüge von Erfolg gekrönt, kam heimisches Wild auf den Tisch. Eine Tradition, die noch heute im Jagdhaus Restaurant fortgeführt wird.
Prinzregent Luitpold war in Oberstdorf immer volksnah und äußerst beliebt. Dies lag sicherlich auch an seinem sozialen Engagement. Nach dem Brand vom 5. auf den 6. Mai 1865, dem der halbe Ort zum Opfer fiel, stellte er Obdachlosen spontan sein Jagdhaus zur Verfügung und gab 1300 Gulden aus seiner Privatschatulle.

Jährlich stiftete er zehn Kindern aus bedürftigen Familien ein Sparbuch mit je 50 Mark Einlage. Begabten Jugendlichen gewährte er Beihilfen, damit sie studieren konnten. Der schönste Tag im Jahr war für die Kinder sein Geburtstag. Am 12. März spendierte er jedem Sprössling einen schulfreien Tag und obendrauf eine Wurstsemmel. Schüler ab der 3. Klasse erhielten zusätzlich einen Schoppen Bier.

Jagdhaus in Einödsbach

In Einödsbach ist die Straße zu Ende. Weiter geht es hier nicht, Deutschland ist hier zu Ende. Die kleine Ansiedlung auf 1142 Metern ist der südlichste ganzjährig bewohnte Ort in Deutschland.

Die ersten bekannten Aufzeichnungen zu Einödsbach stammen von 1516. Damals gründeten vermutlich die Walser von Österreich über die Berge in den Hochgebirgskessel kommend eine Alpsiedlung. Bis 1808 war Einödsbach eine eigenständige Gemeinde.

Das Gebäude wurde 1595 in Holzbauweise errichtet. Später gehörte das Gebäude, wie so vieles in Oberstdorf den Wittelsbachern. Mittlerweile gehört das Gebäude zu unserer Stiftung.

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